Häufig gestellte Fragen
Was ist Field-Map und wer sind die potenziellen Nutzer von Field-Map?
Field-Map ist ein integriertes Werkzeug für die computergestützte Erfassung von Felddaten.
Die vielseitige Funktionalität von Field-Map in Kombination mit modernen Hardwarekomponenten für Feldmessungen und mobile Datenerfassung macht Field-Map für ein breites Spektrum von Aufgaben der Felddatenerfassung geeignet.
Ob Förster, Forstwissenschaftler, Waldinventur-Spezialist, Naturschützer, Zertifizierer von Kohlenstoffprojekten, Landschaftsarchitekt, Parkmanager oder GIS- bzw. Fernerkundungsspezialist – Field-Map ist darauf ausgelegt, Ihre Anforderungen zu erfüllen.
Welche Aufgaben deckt Field-Map ab?
Field-Map ermöglicht eine reibungslose Kommunikation zwischen dem Feldcomputer und externen Messgeräten.
Mit Field-Map können Sie Ihr Projekt planen, die Datenbankstruktur entwerfen und Eingabeformulare im Büro vorbereiten und anschließend die Daten im Feld direkt in die Projektdatenbank erfassen.
Die Software ist für die Verarbeitung komplexer relationaler Datenbanken ausgelegt und unterstützt branchenübliche Datenformate.
Neben allgemeinen Kartierungsfunktionen bietet Field-Map erweiterte, speziell auf die Forstwirtschaft ausgerichtete Funktionen.
Was sind die wichtigsten Funktionen von Field-Map?
Die wichtigsten Funktionen von Field-Map sind im Diagramm rechts dargestellt.
Wie zu sehen ist, bietet Field-Map ein hohes Maß an Flexibilität und Freiheit bei der Datenerfassung und ermöglicht die Durchführung nahezu jeder Aufgabe der Felddatenerhebung.
Welche Betriebssysteme werden von Field-Map unterstützt?
Field-Map läuft auf Tablet-PCs sowie auf Standard-PCs mit den Betriebssystemen MS Windows (7, 8, 10 und 11).
Aus welchen Komponenten besteht die Field-Map-Software?
Field-Map besteht aus zwei Softwarewerkzeugen:
Field-Map Project Manager zur Definition der Datenbankstruktur und zum Projektmanagement sowie
Field-Map Data Collector für die Erfassung von Felddaten.
Darüber hinaus sind mehrere nützliche GIS-Werkzeuge enthalten. Weitere, von Anwendern entwickelte Softwarepakete können an Field-Map angebunden und als Field-Map-Module verwendet werden.
Welche Hardware wird von Field-Map unterstützt?
Für die dreidimensionale Kartierung, beispielsweise von Waldökosystemen, verwendet Field-Map eine Kombination verschiedener Geräte:
Ein Laser-Entfernungsmesser in Verbindung mit einem elektronischen Inklinometer und Kompass dient zur Messung von Entfernungen sowie zur Bestimmung vertikaler und horizontaler Winkel.
Horizontale Winkel werden direkt als Azimute angegeben.
Ein elektronischer Messkluppen wird zur Messung von Baumdurchmessern verwendet.
Zur Georeferenzierung der Messungen kann ein GPS (Global Positioning System) eingesetzt werden.
Die gesamte Ausrüstung ist auf einem für den Feldeinsatz geeigneten Monopod montiert.
Welche Arten von Daten können mit Field-Map erfasst werden?
Die erfassten Daten können einer der grundlegenden Typen von Kartenebenen (Punkt, Linie, Polygon) zugeordnet werden,
oder es können speziell entwickelte forstliche Ebenen (Bäume, Totholz, Transekte) verwendet werden.
Einer jeden GIS-Entität kann eine Vielzahl unterschiedlicher Attribute zugeordnet werden.
Wie ist die Field-Map-Datenbank aufgebaut?
Die Field-Map-Datenbank ist vollständig relational aufgebaut. Die Identifikationsebene „Plot“ bildet die Wurzel der Datenbank, an die weitere Ebenen angebunden werden können.
Jede dieser Ebenen kann wiederum als Wurzel für eine zusätzliche Kette verbundener Datenebenen dienen.
Die Beziehungen zwischen den Ebenen können vom Typ eins-zu-viele oder eins-zu-eins sein.
Für Polygone kann auch eine viele-zu-eins-Beziehung verwendet werden (z. B. nicht zusammenhängende Flächen eines Vegetationstyps mit gemeinsamer Beschreibung).
Darüber hinaus können benutzerdefinierte bedingte Beziehungen definiert werden, die untergeordnete Ebenen abhängig von bestimmten Werten in der übergeordneten Tabelle aktivieren oder deaktivieren.
Jede Ebene kann eine Vielzahl von Attributen enthalten. Die Attribute können numerisch, alphanumerisch, logisch, Datumswerte oder kategoriale Daten sein, die aus benutzerdefinierten Auswahllisten ausgewählt werden.
Auswahllisten werden in separaten Datentabellen gespeichert und können in verschiedenen Field-Map-Projekten wiederverwendet werden.
Zusätzlich stehen spezielle Attributtypen für die Fernerfassung von Höhe und Durchmesser zur Verfügung.
Der Field-Map Project Manager ermöglicht eine schnelle und einfache Entwicklung von Datenbanken.
Die Datenbankstruktur wird mit visuellen Werkzeugen erstellt, während Attribute einschließlich Auswahllisten bequem definiert werden können.
Nach der Definition des Projekts wird die Datenbank für die Field-Map-Anwendung generiert.
Darüber hinaus kann die Datenbank während der Projektdurchführung jederzeit von autorisierten Benutzern geändert werden, ohne dass bereits erfasste Daten verloren gehen.
Wie geht Field-Map mit Projekten mit mehreren Probeflächen um?
Jedes Field-Map-Projekt kann eine unbegrenzte Anzahl unterschiedlicher Probeflächen enthalten.
Alle Probeflächen eines Projekts teilen sich dieselbe Datenbankstruktur, können sich jedoch in Form, Größe und Lage unterscheiden.
Eine Änderung der Datenbankstruktur für alle Probeflächen eines Projekts erfordert lediglich eine einzige Anpassung der Datenbankstruktur, der Inhalte von Auswahllisten usw.